Dogman, (I/F 2018)

Dogman, (I/F 2018)

Dogman nennen seine Freunde*innen Marcello, der in einem heruntergekommenen italienischen Seebad einen Hundesalon betreibt. Obwohl er von schmächtiger Statur ist, werden bei ihm zähnefletschende Boxer zu sanften Hunden.

Anders bei seinem Freund: Der Ex-Boxer Simone wird zunehmend aggressiv und unberechenbar. Er tyrannisiert alle – auch Marcello wird zu seinem Unterhund, lässt sich für Dienstleistungen missbrauchen und versorgt Simone mit Kokain. Als dieser ihn verrät, hält Marcello noch immer zu ihm. Viel zu spät beginnt er aufzubegehren. Garrone («Gomorrah») hat eine sinistere Gesellschaftsparabel über den Wertezerfall im heutigen Italien geschaffen. Für sein ausdrucksstarkes Spiel wurde Marcello Fonte in Cannes als bester Schauspieler geehrt; der «Palm Dog Award» ging an die Hunde aus «Dogman».

Liliane Hollinger ist Programmmacherin im Kino Cameo.

The Addiction (USA 1995)
The Addiction (USA 1995)
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«Ich fühlte den Wind der Flügel des Wahnsinns». Dieser Satz von Charles Baudelaire fällt in «The Addiction». Man könnte meinen, dass dieser Wind der Protagonistin Kathleen Conklin schon in der ersten…

Sous les toits de Paris (FR 1930)
Sous les toits de Paris (FR 1930)
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Mit der kommerziellen Etablierung des Tonfilms Ende der 1920er-Jahren fingen Filmemacher an, sich spielerisch mit den neuen technischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Riff-Raff (GB 1991)
Riff-Raff (GB 1991)
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Der bekennende Trotzkist Ken Loach ist bekannt für seine authentischen Filme über die britische Working Class – auch Riff-Raff bildet da keine Ausnahme.

 Öndög (MNG 2019)
Öndög (MNG 2019)
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Nichts als Horizont und mitten in der Weite der mongolischen Steppe eine Frauenleiche.