Rafiki (Kenia 2018)

Rafiki (Kenia 2018)

Kena und Ziki, zwei freakige junge Frauen aus dem kenianischen Nairobi, verbringen viel Zeit miteinander. Obwohl ihre Väter politische Konkurrenten sind, halten sie zueinander, wollen mehr – und verlieben sich ineinander.

Doch Homosexualität ist in Kenia verboten. Die bunte, lebensfrohe und queere Liebesgeschichte versteht sich als politischer Film, der ein neues und selbstbewusstes Bild von Afrika vermittelt.

 

«Möge dieser Film schreien, wo die Stimmen zum Schweigen gebracht wurden.»(Wanuri Kahiu) Der Film der jungen Regisseurin lief als erster kenianischer Beitrag in Cannes («Un certain regard»). In Kenia war er vorerst verboten; erst nach einer Klage wurde die Zensur für sieben Tage aufgehoben – ein wichtiges Zeichen für die LGBT-Community für eine Erneuerungsbewegung in Kenia.

 

Liliane Hollinger ist Programmmacherin im Kino Nische.

The Addiction (USA 1995)
The Addiction (USA 1995)
Schau mal

«Ich fühlte den Wind der Flügel des Wahnsinns». Dieser Satz von Charles Baudelaire fällt in «The Addiction». Man könnte meinen, dass dieser Wind der Protagonistin Kathleen Conklin schon in der ersten…

Sous les toits de Paris (FR 1930)
Sous les toits de Paris (FR 1930)
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Mit der kommerziellen Etablierung des Tonfilms Ende der 1920er-Jahren fingen Filmemacher an, sich spielerisch mit den neuen technischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Riff-Raff (GB 1991)
Riff-Raff (GB 1991)
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Der bekennende Trotzkist Ken Loach ist bekannt für seine authentischen Filme über die britische Working Class – auch Riff-Raff bildet da keine Ausnahme.

 Öndög (MNG 2019)
Öndög (MNG 2019)
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Nichts als Horizont und mitten in der Weite der mongolischen Steppe eine Frauenleiche.