Die Farben der Hoffnung

Die Farben der Hoffnung

Bangalore, Indien: Eine pulsierende Metropole, einer der Flecken auf der Erde, die hier fremd bleiben und deren Einwohnerinnen und Einwohner ein derart anderes Leben führen, dass wir deren Alltag kaum verstehen.

Was wir aber mit ihnen teilen, sind die menschlichen Bedürfnisse und Empfindungen. Die in «Farben der Hoffnung» erzählte Geschichte des Autozulieferers Anand im politischen und korrupten Gerangel des Landes ist darum verständlich und ergreifend. Parallel zu diesem Erzählstrang verläuft der von Anands Haushaltshilfe Kamala. Sie kämpft um ihren Sohn und eine Zukunftsperspektive in die Zukunft. Der Roman bringt uns nahe, was universell ist und bleibt: Vieles ist machbar, anderes im Leben gilt es hinzunehmen. Zum Beispiel auch, dass man im selben Haus und dennoch in verschiedenen Welten leben kann.

 

 

«Farben der Hoffnung» umfasst 464 Seiten und wiegt 420 Gramm.



Barbara Tribelhorn ist Bibliothekarin und im Vorstand der Literarischen Vereinigung Winterthur.

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