Stell dir vor, es passiert Kultur und keine*r kriegt's mit

Seit elf Jahren berichten wir mit unserem Magazin über das Kulturleben in dieser Stadt. Wie viele von euch haben wir uns auf einen Subventionsvertrag ab 2025 beworben. Lange sah auch alles danach aus, dass es klappen wird. Ende September haben wir dann überraschend nicht einen Vertragsentwurf erhalten, sondern eine Absage – die finanzielle Lage sei zu angespannt, um uns auch noch unterstützen zu können.

Stell dir vor, es passiert Kultur und keine*r kriegt's mit

Stellenabbau ist keine Option

Seit Anfang Jahr haben wir 215 bezahlte Stellenprozente. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass noch immer über 500 Stunden ehrenamtliche Arbeit jeden Monat geleistet werden. In diesem Modus können wir die Arbeitslast jedoch gut stemmen. Wenn wir wieder Geld einsparen müssen, bedeutet das ein Stellenabbau, zu dem wir nicht bereit sind.

 

Wir brauchen eure Unterstützung!

Warum? Förderung für das Coucou ist Förderung für die Kulturstadt als Ganzes und des eingespielten Zusammenspiels zwischen euch und uns. Ihr schafft Kultur. Wir bieten Plattformen, multiplizieren eure kulturpolitischen Anliegen und leisten Aufklärung. Ihr macht Veranstaltungen. Wir sind zur Stelle – als Kooperations- und Medienpartnerin und als Macherin des Kulturkalenders. Stets für das kulturelle Zusammenleben in Winterthur. Das muss eine Stadt, die sich Kulturstadt nennt, auch etwas kosten dürfen.

 

Heute wenden wir uns mit der Bitte an euch, für einmal die Rollen zu tauschen – und zwar so: Wir haben ein Anliegen. Und wir brauchen euch, um es sichtbar zu machen.

 

Mini-Social-Media-Kampagne

Am 26. Oktober starten wir mit einer Mini-Kampagne auf Social Media: «Stell dir vor, es ist Kultur und niemand kriegt’s mit». Wir bitten euch, diesen Post in leicht abgeänderter Form selbst zu posten oder zu teilen. Die Slides und die Caption findet ihr hier, hier und hier. Natürlich dürft ihr den Text auch abändern, so dass es voll zu euch passt – ihr sollt schliesslich dahinterstehen. Darum geht’s uns nämlich: Wir wollen dem Amt für Kultur und der Politik sichtbar machen, wie wichtig wir für die Kulturstadt sind.

 

In der neuen November-Ausgabe, berichten wir übrigens zum einen über den laufenden Prozess der Neuaushandlung der Subventionsverträge. Zum anderen hat es einen Kommentar von Sandra Biberstein, welche während zehn Jahren die Redaktionsleitung ehrenamtlich gemacht hat, in welchem sie unseren aufreibenden Prozess nochmals aufzeigt.