Riff-Raff (GB 1991)

Riff-Raff (GB 1991)

Der bekennende Trotzkist Ken Loach ist bekannt für seine authentischen Filme über die britische Working Class – auch Riff-Raff bildet da keine Ausnahme.

Im britischen Slang bedeutet der Titel so viel wie «Gesindel» und ist ein deutlicher Verweis auf den Wert der Arbeiter*innen in der Thatcher-Ära. Die grimmige Komödie spielt auf einer Baustelle in Nord-London. Hier arbeitet der schottische Ex-Häftling Stevie (Robert Carlyle) mit anderen «System-Verlieren». Fast alle sind obdachlos, die Bezahlung ist mau und die Arbeitsbedingungen sind halsbrecherisch. Loach besetzte die Rollen nur mit Schauspielern, die zuvor Erfahrungen auf dem Bau gesammelt hatten, und ermöglichte damit die Karriere von Robert Carlyle, der später durch «The Full Monty» (1997) berühmt wurde.

Sarah Stutte ist Programmmacherin im Kino Nische.

 

World of Tomorrow (USA 2015)
World of Tomorrow (USA 2015)
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Don Hertzfeldts Animationsfilme sind bekannt für ihren ausgeprägten schwarzen Humor und ihre Strichfiguren-Ästhetik. Hertzfeldt geht mit seinen Strichen nicht gerade zimperlich um.

Sans soleil (FR 1983)
Sans soleil (FR 1983)
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«We do not remember. We rewrite memory much as history is rewritten.» – Chris Markers Filme umkreisen einen enigmatischen Aspekt der Menschlichkeit: das Gedächtnis.

2046 (HK 2004)
2046 (HK 2004)
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Von «Caligari» über «Die Drei von der Tankstelle» bis hin zu «Fantasia» verläuft die filmische Zeitreise, die das Kino Cameo im Oktober in seiner Jubiläumsreihe präsentiert.