Rashomon (Japan 1950)

Rashomon (Japan 1950)

Rashomon gewann 1951 den Goldenen Löwen von Venedig und etablierte zwei neue Stars am internationalen Kinohimmel: den heute legendären Regisseur Akira Kurosawa und Toshiro Mifune, der sicherlich zu den grössten Schauspielern gehört, die Japan je hervorgebracht hat.

Ein Gerichtsdrama und fesselnder Thriller, bei dem Kurosawa durch den genialen Einsatz von Kamera und Rückblenden die Komplexität der menschlichen Natur enthüllt, indem er vier Personen unterschiedliche Versionen derselben Geschichte – des Mordes an einem Mann und der Vergewaltigung seiner Frau – erzählen lässt. Die fesselnde Erzählweise revolutionierte die Filmsprache und wurde weltweit zur Sensation. Auch 69 Jahre nach seiner Premiere hat der Film nichts an Faszination und Aktualität verloren – ein echter Klassiker eben!

 

 

Laura Walde ist Doktorandin am Seminar für Filmwissenschaft an der Uni Zürich und Filmkuratorin der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur.

The Addiction (USA 1995)
The Addiction (USA 1995)
Schau mal

«Ich fühlte den Wind der Flügel des Wahnsinns». Dieser Satz von Charles Baudelaire fällt in «The Addiction». Man könnte meinen, dass dieser Wind der Protagonistin Kathleen Conklin schon in der ersten…

Sous les toits de Paris (FR 1930)
Sous les toits de Paris (FR 1930)
Schau mal

Mit der kommerziellen Etablierung des Tonfilms Ende der 1920er-Jahren fingen Filmemacher an, sich spielerisch mit den neuen technischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Riff-Raff (GB 1991)
Riff-Raff (GB 1991)
Schau mal

Der bekennende Trotzkist Ken Loach ist bekannt für seine authentischen Filme über die britische Working Class – auch Riff-Raff bildet da keine Ausnahme.

 Öndög (MNG 2019)
Öndög (MNG 2019)
Schau mal

Nichts als Horizont und mitten in der Weite der mongolischen Steppe eine Frauenleiche.